Heimat, Comedy

 

Heimat – Wo, wenn nicht hier?

Sind wir Erdenbürger? Oder bleiben wir eher in unseren Dorfkneipen? Bunt ist geil – wenn wir mal über den Tellerrand schauen! Ist Heimat ein Ort, an dem wir „groß“ werden und uns frei entfalten können?

Die Abschlussarbeit der Comedy Masterclass bringt mit scharfem Humor, ungewöhnlichen Bildern und viel Ironie ein brisantes Thema auf die Bühne. Der Begriff Heimat verändert sich – oder doch nicht!?

Manch einer wird sich erinnern: An die Kindheit, süß wie Apfelkuchen oder sauer wie die Drops von Tante Emma. Auch an den Tratsch im Dorf und die „ach so netten Nachbarn“. Bloß nicht auffallen!

Und heute? Heimat wird zum Synonym für das, was wir im Außen suchen.

Zehn Comedy-SchauspielerInnen zeigen mit den Stilmitteln der Physical Comedy und Stand-up ein Comedy-Theater, das berührt und kein Auge trocken lässt.

Irgendwo im Nirgendwo werden bissig oder liebevoll Grenzen gesteckt oder auch überwunden. Die Konfrontation ist sicher!

Die letzten Vorstellungstermine

25.10.2018 | 20 Uhr | im Kulturverein Tik, A-Dornbirn

>Ticket Reservierung direkt beim Tik

26.10.2018 | 20 Uhr | im Sudhaus e.V., Tübingen

>Ticket Vorverkauf über Reservix

27.10.2018 | 20 Uhr | im Theater Arlecchino, CH-Basel

>Ticket Reservierung direkt beim Theater Arlecchino


Regie: Jenny Karpawitz

Co-Regie und Assistenz: Matthias Kohler

Es spielen für Sie: Cornelia Barthel, Kirsten Hänle, Constanze Hertweck, Christine Köffer, Marko Lachmann, Maximilian Lütgens, Barbara Rouchouze, Willi Schlegel-Jerg, Max Vogel, Claudia Zemke

Die Comedy-Abschlußinszenierung ist ein Kooperationsprojekt der Tamala Akademie als Ausbildungsinstitut und der Tamala Theater Compagnie

Die Schwäbische Zeitung schrieb:

"Mit dem Thema Heimat hat sich das Ensemble ein sehr vielfältiges Motiv gesucht, da es heute so schwer wie nie zuvor ist, diesen Begriff zu fassen. Die örtliche Bindung an das eigene Herkunftsgebiet ist nicht mehr so gegeben wie früher, und das Wort selbst wird von den einen völlig verkitscht und von den anderen zum politischen Kampfbegriff gemacht. Dieses unklare Feld betreten nun zehn höchst unterschiedliche Personen mit ebenso unterschiedlichen Heimatauffassungen.

In welcher Spielweise sich die Darsteller bei ihrer Abschlussarbeit bewegten, blieb ihre eigene Wahl. Daher bot man dem Zuschauer eine sehr hohe Bandbreite. Auf der einen Seite eine ganz und gar körperbetonte Spielweise, zwei der Darsteller sagten während des ganzen Stückes nicht ein Wort. Am anderen Ende der Messlatte lag ein Wortwitztheater, das sich über politische Themen bis zur klassischen Verwechslungskomödie erstreckte."

>Der ganze Artikel ist hier zum nachlesen



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